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Bürgermeister zu Gast bei I&I in Gern

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Die Themen Stadtentwicklung und Konfliktbearbeitung lockten Bürgermeister und Führungskräfte aus der Verwaltung nach Eggenfelden. Vertreten war Baden-Württemberg genauso wie Franken oder Niederbayern. Die IDENTITÄT & IMAGE Coaching AG hatte Kunden wie interessierte Kommunen unter dem Motto „Informieren – Diskutieren – Erfahrungen austauschen“ zum Praktikerforum in die Schlossökonomie eingeladen. Neben dem fachlichen Teil gab es aber auch einen Grund zum Feiern: vor 21 Jahren hat Wolfgang Grubwinkler das Unternehmen in seiner Heimatstadt gegründet. Seit 10 Jahren ist es eine kleine Aktiengesellschaft. I&I hat bisher rund 100 Gemeinden, Städte und Regionen in ihrer Zukunftsentwicklung begleitet.

Zwei Praxisbeispiele aus der Beratungstätigkeit von I&I gaben den Impuls für eine lebhafte Diskussion, wie Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung zusammen kommen können.

Bürgermeister Andreas Dögerl aus Marquartstein schilderte den Weg seiner kleinen Kommune hin zu einer ganzheitlich und strategisch ausgelegten Ortsentwicklung im Rahmen des Bund-Länder-Förderprogramms „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“. Lohnt sich Bürgerbeteiligung oder werden Erwartungen geweckt, die später nicht erfüllt werden können, war der Grundtenor der Fragen an ihn. Entscheidend für die Glaubwürdigkeit sei, so Dögerl, dass der Gemeinderat auch Farbe bekennt und Dinge umsetzt. Oft seien die Wünsche der Bürger und die
Gedanken des Bürgermeisters und der Räte nicht weit auseinander. Entwicklung bekäme aber durch die frühzeitige Einbindung der Bürger eine ganz andere Akzeptanz.

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Videobeitrag zum Projekt ISEK Marquartstein

Am Thema Verkehr machte das zweite Praxisbeispiel aus Bamberg deutlich, wie schwierig es ist, festgefahrene Positionen aufzubrechen. Bernhard Leiter, Sachgebietsleiter Verkehrsplanung, berichtete von zwei Mediationsverfahren, die sich mit der Entwicklung der Innenstadt und der Mobilität in der Welterbestadt beschäftigen. Beide Verfahren brachten eine hohe Übereinstimmung der betroffenen Interessengruppen vor Ort, führten aber zu unterschiedlichen Umsetzungen im Stadtrat. Viele der Anwesenden konnten aus ihrer Stadt Situationen schildern, wo
Verkehr und Partikularinteressen ein hohes Konfliktpotenzial entwickeln. Instrumente der strukturierten Konfliktbearbeitung werden daher immer wichtiger.

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Videobeitrag zum Projekt Mediation Innenstadt Bamberg

Das Fazit der sehr angeregten Diskussion fasste Wolfgang Grubwinkler wie folgt zusammen: “Bürgerbeteiligung kann politische Führungskraft nicht ersetzen – macht das Regieren aber leichter. Es gibt in Zukunft dafür keine Alternative“. Am Schluss waren sich die Teilnehmer einig, der Erfahrungsaustausch habe sich in jedem Fall gelohnt und jeder nimmt Anregungen für die eigene Arbeit mit nach Hause.

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event_6Der feierliche Teil des Abends wurde durch ein Grußwort der Landrätin Bruni Mayer eingeläutet. Sie unterstrich das kreative und unternehmerische Potenzial, das im ländlichen Raum vorhanden ist. Die Existenzgründung von Wolfgang Grubwinkler zeige dies in besonderem Maße. Auch wenn es oft so ist, dass „der Pfennig nichts wert ist, wo er geschlagen wird“ so hat I&I durch Kunden in ganz Deutschland gezeigt, dass sich Qualität durchsetze.

So richtig kreativ ging es im Abendprogramm zu. Als besonderes Highlight präsentierte das Kabarettduo „Da Bertl & I“ (Infos unter http://www.dabertlundi.de/) den Gästen Unterhaltung vom Feinsten.

In gemütlicher Runde ließ man im Anschluss den Abend ausklingen. 

Einen kleinen Ausschnitt des Programms "Da Bertl & I bei I&I" finden Sie in folgendem Video.