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Großer Auftakt für Manchings Zukunft

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger Manchings folgten der Einladung des Bürgermeisters sich aktiv an der Gemeindeentwicklung zu beteiligen.

manching_plakatatAm Donnerstag, den 3. Februar 2011 fand in der Aula der Hauptschule Lindenkreuz in Manching die Auftaktveranstaltung zum Gemeindeentwicklungsprozess statt. Dieser ist eingebettet in das Städtebauförderungsprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“, das sich von traditionellen Sanierungsprogrammen durch eine intensive Bürgerbeteiligung und eine ganzheitliche Betrachtungsweise unterscheidet, die neben den baulichen auch wirtschaftliche, soziale und ökologische Sanierungsziele verfolgt. Ziel ist die Revitalisierung der Zentren durch öffentlich-private Zusammenarbeit.

Das städteplanerisches Konzept für das ISEK (integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept) erfolgt durch ein Planungsbüro, das in der ersten Jahreshälfte 2011 durch einen städtebaulichen Wettbewerb ermittelt wird. IDENTITÄT & IMAGE wurde mit dem Management der Bürgerbeteiligung und dem Projektmanagement beauftragt.bild_manching_at

Rund 250 Manchingerinnen und Manchinger sind zu dieser Bürgerversammlung der etwas anderen Art erschienen, um die Zukunft ihrer Gemeinde aktiv mitzugestalten.

Zu Beginn der Veranstaltung wurde durch den Projektleiter Wolfgang Grubwinkler (I&I) das generelle Vorgehen des Prozesses erläutert, um den Bürgerinnen und Bürgern dann die Möglichkeit zu geben, ihre Meinung kundzutun, was ihnen am Ort gut gefällt und wo sie Mängel sehen.

bild_manching_atpinnwandDie Aussagen in den sieben Themenfeldern Tourismus, Kultur und Gastronomie, Einkaufen, Gewerbliche Wirtschaft, Umwelt und Energie, Städtebau und Verkehr, Zusammenleben und Generationen und Sport, Freizeit und Vereine ergaben ein Stimmungsbild der Bevölkerung zur aktuellen Situation Manchings mit einigen Schwerpunkten. Während auf der einen Seite die Gastronomie und die Verkehrsbelastung im Ort stark kritisiert wurden, gab es auf der anderen Seite viel Lob für das Kelten- und Römermuseum sowie für die lebendige Vereinskultur. In der anschließenden Diskussionsrunde wurden wichtige, die Bürger bewegende Themen aufgegriffen und vertieft.

Die subjektive Sicht der Manchingerinnen und Manchinger ergänzte Herr Grubwinkler durch die Präsentation statistischer Daten und Fakten. In dieser Kennziffernanalyse zu Bevölkerung, Wirtschaft, Soziales etc. wurde Manching im interkommunalen Vergleich zu den Nachbargemeinden Gaimersheim und Geisenfeld dargestellt.

Die sieben Handlungsfelder sollen in zwei Zukunftskonferenzen vertieft bearbeitet werden. 50 Bürgerinnen und Bürger haben bei der Auftaktveranstaltung bereits ihre Bereitschaft zur Mitarbeit signalisiert. Bei so viel Bürgerengagement ist Bürgermeister Nerb „um die Zukunft nicht bang“.

Infos zum Gemeindeentwicklungsprozess finden Sie auch auf der Homepage des Marktes Manching. 

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